Wandaufbau Holzriegel und Aufbau Bodenplatte

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Reevo
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Wandaufbau Holzriegel und Aufbau Bodenplatte

Beitrag von Reevo » So 20. Jan 2019, 10:10

Liebes Bauherren-Team,

Wir haben vor, in diesem Jahr mit dem Bau unseres Hauses zu starten und sind gerade im Vergleichen der diversen Angebote. Da wir vorhaben, unser Haus in Holzriegelbauweise einer renommierten Firma unserer Umgebung zu bauen, haben wir uns da schon Angebote eingeholt. Auch bei der Bodenplatte haben wir schon verschiedene Angebote. Meine Frage nun, ob der folgende Wandaufbau bzw. Bodenplattenaufbau (kein Keller geplant) den üblichen Standards entspricht und so durchgeführt werden kann:

Wandaufbau von innen nach aussen: Gipskarton-Feuerschutzplatte 15mm - OSB-Platte - Installationsebene 60mm mit Holzfaserdämmplatte - OSB-Platte als Dampfbremse - Holzkonstruktion mit Zellulosedämmung 240mm - Putzträger-Holzfaserplatte 60mm (diese Konstuktion soll lt. Baumeister "diffusionsoffen" sein

Aufbau der Bodenplatte von unten nach oben: Streifenfundament mit Rollierung - PAE-Folie 0,1mm - Dichtbeton (C25/30 XC3 (B1) F45 0/32) mit einer 2-fachen Bewehrung und einer Dicke von 25cm (lt. Baumeister keine XPS-Dämmung nötig da Dichtbeton)

Vielen Dank für eure Hilfe.

Lg

AndreasTeich
Beiträge: 17
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Re: Wandaufbau Holzriegel und Aufbau Bodenplatte

Beitrag von AndreasTeich » Di 6. Aug 2019, 21:48

Auch wenns etwas spät ist:
der Wandaufbau ist durchaus üblich und zuverlässiger und unproblematischer als zB EPS Dämmungen.
Auch CLT/KVH Konstruktionen zB mit Stegträgern, Holzfaserplatte und Zellulosedämmung wäre machbar, bzw auch solche, die Stegträger statt KVH verwenden. Damit sind problemlos Passivhausanforderungen zu erreichen.

Bei der Bodenplatte ist WU-Beton unnötig, da innenseitig ohnehin eine Abdichtung aufgebracht werden sollte-
allenfalls bei in Bitumen verlegten Schaumglasplatten wäre diese verzichtbar.
Eine entsprechende Abdichtung innen hat auch den Vorteil der Radonsperre wie auch die Möglichkeit,
den Bodenaufbau ohne Estrich zB mit KVH, Zellulosedämmung und Massivholzdielen ausführen zu können,
was ökologisch günstiger ist und keine Feuchtigkeit in den Holzbau einbringt.

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