Verputz VWS Lehm-Stein-Mauer

Ursachen, Erkennung, Behebung, Prävention...
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CLW103
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Verputz VWS Lehm-Stein-Mauer

Beitrag von CLW103 » Mi 4. Okt 2017, 06:34

Hallo Forumsmitglieder

Ich habe ein Haus aus den 60er Jahren das zum überwiegenden Teil aus Vollziegelmauerwerk besteht.
Eine alte MAuer vom allerersten Bau ist noch aus Lehm und Stein und alles was die dmals so gefunden
haben.
Ich habe nun beim Haus einen Vollwärmeschutz drauf gemacht und frage mich, was ich wohl bei der
Lehmmauer drauf geben soll. Grundsätzlich istmir klar, dass man die so lassen sollte wie sie ist, aber
irgendwas muss ich machen, weil der Jahrzente alte Putz teilweise runter fällt.
Was hltet ihr von der Baumit Open S Fassade? Die soll ja sehr diffusionsoffen sein.
Oder sollte man da wirklich nur einen Putz drauf? Wenn ja, welchen.

Für Hilfe wäre ich dankbar.

MfG
CLW103

Nussbaum
Beiträge: 242
Registriert: Mi 9. Mai 2012, 19:21

Re: Verputz VWS Lehm-Stein-Mauer

Beitrag von Nussbaum » Fr 10. Nov 2017, 11:14

Die weitere Vorgehensweise hängt von vielen Umständen ab. Schlagregenbeanspruchung, Raumnutzung und vor allem: Gebäudedichtheit. Im unteren Bereich werden feuchte Wände vorliegen? Dann wäre ein Wärmedämmverbundsystem nicht zulässig, schon gar nicht mit Styropor! Egal ob vermeintlich diffusionsoffen oder nicht. Klassisch wäre es den Putz wiederherzustellen, instandzusetzen oder zu sanieren. Wenn eine thermische Verbesserung sinnvoll ist wäre ein hinterlüftetes Fassadensystem empfehlenswert. Oder Mineralschaumplatten mit mineralischem Außenputz. Jedenfalls bleibt die Empfehlung dass derartige Planungsfragen in Foren nicht sinnvoll geklärt werden können. Hier muss ein Fachmann oder Planer vor Ort sein um Feuchtigkeit und allenfalls Schadsalzbelastung zu bestimmen.

LG Günther Nussbaum
http://www.bauherrenhilfe.at/

AndreasTeich
Beiträge: 17
Registriert: Mo 27. Nov 2017, 12:03

Re: Verputz VWS Lehm-Stein-Mauer

Beitrag von AndreasTeich » Mo 8. Jan 2018, 14:29

Zumindest Fotos wären hilfreich zur besseren Beurteilung.
Wenn es nur um Putzsanierung gehen würde, könnte bei sehr inhomogenem Mauerwerk zB Ziegldrahtgewebe als Putzträger aufgebracht werden,
um Rißbildung zu vermeiden.
Übliche WDV-Systeme würde ich bei fragwürdigem Putzzustand nicht verwenden,
da hohlraumfreies und stabiles Ansetzen von Dämmplatten kaum gewährleistet werden kann.

ZB wären Stegträger mit Zellulosedämmung und Putzfassade oder Platten-bzw Holzverkleidung möglich.

Allerdings sollte die Fassade zuerst begutachtet werden- insbesondere wie schon geschrieben wurde, die Sockelsituation und Anschlußbereiche.
Zudem ist es vor Dämmmaßnahmen sinnvoll, die U-Werte der Wand zu berechnen

Andreas Teich

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