Feuchtemessung zur Trockenlegung

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BHH-Redaktion
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Feuchtemessung zur Trockenlegung

Beitrag von BHH-Redaktion » Fr 7. Nov 2014, 11:20

Frage aus dem BHH-Kontaktformular:

Feuchte Mauern und Laibungen im Türbereich. Ich kann ausschliessen das das Wasser von oben kommt bzw seitlich durch Schlagregen weil RAL Abdichtung.
Nur bei der Schwelle konnte ich keine RAL Abdichtung machen.
Ziegel stehen natürlich auf einem grauen Schalstein!!
Dieser steht auf einem Dichtbeton Fundament.
An der Aussenwand liegt ein Schotterkoffer an. Abenfalls wurde mit Bitumen abgedichtet ca. 1 Meter unterhalb des 0 Niveus.

Nun meine Frage- kann es sein das der Schalstein + Beton trotzdem soviel Wasser zieht das es die Wände betreffen kann?
Habe die Wände gerade mittels Bautrockner trocken gelegt.
1 Woche später sagt das Messgerät nun wieder ca. 8% an und zeigt WET.

Nussbaum
Beiträge: 242
Registriert: Mi 9. Mai 2012, 19:21

Re: Feuchtemessung zur Trockenlegung

Beitrag von Nussbaum » Fr 7. Nov 2014, 11:21

Die üblichen Messgeräte sind für eine quantitative Messung völlig ungeeignet, in Händen
eines Baulaien sind Fehlmessungen vorprogrammiert. Probieren Sie mal vergleichende
Messungen am gleichen Baustoff aber an sicher trockener Stelle.
Wenn keine Feuchtigkeitsflecken zu sehen sind könnte man den Bereich ja einfach weiter
beobachten. Wenn Feuchteflecken vorhanden sind oder waren kann der Bereich mit Schadsalzen
belastet sein, was wiederum bei den meisten Geräten (Ausnahme Mikrowellenmessung)
für Falschmessungen sorgt.

MFG G. Nussbaum
http://www.bauherrenhilfe.at/

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